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Wärmepumpe im Altbau: darauf sollten Sie achten

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Wärmepumpen werden bei Hauseigentümern immer beliebter – kein Wunder, kann man mit dieser Technik doch mit wenig Strom viel Heizenergie erzeugen. Die Verbraucherzentrale Thüringen erklärt, unter welchen Bedingungen diese Heiztechnik auch in Bestandsgebäuden effizient eingesetzt werden kann.

Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt Wärme und bringt diese mittels Druck auf Heiztemperatur. Auf diese Weise kann mit wenig Strom viel Heizenergie erzeugt werden. Tiefenbohrungen für Erdwärmepumpen können jedoch größere Teile eines Grundstücks betreffen. Deshalb werden solche Bohrungen selten bei Bestandsgebäuden durchgeführt.

Eine Alternative zur Erdwärmepumpe ist eine Luft-Wärmepumpe. Sie ist weniger aufwändig in der Installation, aber auch weniger effizient. Der Grund: im Winter ist die Wärmequelle Luft viel kälter als das Erdreich. Dann besteht die Gefahr, dass die Wärmepumpe statt ökologischer Wärme vor allem eine hohe Stromrechnung produziert.

Eine Wärmepumpe sollte nur bei Bestandsgebäuden in Erwägung gezogen werden, die bereits energetisch saniert wurden. Auch sollten die Heizkörper so dimensioniert sein, dass sich das Haus mit einer sehr niedrigen Vorlauftemperatur beheizen lässt – ideal sind Flächenheizungen, etwa im Fußboden.

Ob sich eine Wärmepumpe überhaupt für Ihr Haus eignet, erfahren Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale Thüringen. Termine können unter den Telefonnummern 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder 0361 – 555140 vereinbart werden. In Arnstadt findet die Beratung in der Bibliothek im Prinzenhof statt. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

 

Neue Förderbedingungen für umweltfreundliche Heizungen

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Seit Jahresbeginn wird die Erneuerung von Heizungsanlagen in Wohngebäuden ausschließlich vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Die bisherige KfW-Förderung von Brennwertheizungen entfällt. „Beim Austausch einer alten Ölheizung gegen eine neue, umweltfreundliche Heizung übernimmt das BAFA nun bis zu 45 Prozent der Investitionskosten“, erklärt Reiner Maschke, Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen. „Wird eine Gasheizung ersetzt, ist ein Zuschuss von bis zu 35 Prozent möglich“, so Maschke. Die genaue Förderhöhe hängt von der Art der Heizungsanlage ab. Der volle Zuschuss ist für eine Wärmepumpe sowie für einen Scheitholz- oder Holzpelletkessel möglich, ebenso für eine Kombination beider mit einer Solarkollektoranlage.

Infobox
Im Einzelnen werden folgende Fördersätze gewährt:
1. Biomassenutzungsanlage und Wärmepumpen: 35 Prozent (45 Prozent mit Austauschprämie Ölheizung)
2. Solarthermische Anlagen: 30 Prozent (keine Austauschprämie Ölheizung möglich)
3. Kombination aus Biomasseheizung oder Wärmepumpe mit einer Solarkollektoranlage: 35 Prozent (45 Prozent mit Austauschprämie Ölheizung)
4. Kombination einer Gasbrennwertheizung mit einer solarthermischen Anlage: 30 Prozent (40 Prozent mit Austauschprämie Ölheizung)
5. Installation einer Gasbrennwertheizung, bei der die zukünftige Integration einer thermischen Solaranlage technisch möglich ist: 20 Prozent (keine Austauschprämie Ölheizung möglich)

Wichtig ist, dass Gasbrennwertheizungen nur im Gebäudebestand gefördert werden, während eine Förderung für Solarthermie, Wärmepumpen oder Biomasseheizungen unter bestimmten Bedingungen auch bei Neubauten möglich ist.
Maschke weist darauf hin, dass Wärmepumpen in der Regel nur bei einem gut gedämmten Gebäude mit einem Niedertemperaturheizsystem sinnvoll sind. „Zudem sollte vor der Auswahl des neuen Heizkessels oder der Wärmepumpe die Heizlast der einzelnen Räume berechnet werden. So kann die Anlage richtig dimensioniert werden und auch effizient laufen“, sagt der Energieexperte. Die Antragstellung erfolgt wie bisher vor Vertragsabschluss über ein Onlineformular auf der BAFA-Website (www.bafa.de). Der durch das BAFA bewilligte Kostenrahmen kann nach der Antragstellung nicht mehr erweitert werden. „Die Antragstellung sollte also auf Basis eines verbindlichen Komplettangebotes erfolgen“, rät Maschke. Eine andere Möglichkeit ist, die Kosten für den Heizungstausch von der Steuer abzusetzen. Bis zu 20 Prozent der förderfähigen Aufwendungen können – verteilt über drei Jahre – berücksichtigt werden.

Eine Liste förderfähiger Solarkollektoren, Wärmepumpen und Biomasseheizkessel ist auf der Internetseite des BAFA zu finden. Weitere Fragen zu energiesparenden Heizungsanlagen und den aktuellen Fördervoraussetzungen beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen. Termine können unter den Telefonnummern 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder 0361 – 555140 vereinbart werden. In Arnstadt findet die Beratungin der Bibliothek im Prinzenhof statt.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

 

Herbstlaub entfernen - Verstopfte Regenrinnen gefährden die Bausubstanz

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Zu Beginn der Winterzeit lohnt sich für Hausbesitzer ein Blick in die Regenrinne. Denn ein verstopftes oder undichtes Entwässerungssystem kann zu Schäden am Gebäude führen, warnt die Verbraucherzentrale Thüringen.

Wenn das Regenwasser nicht ordnungsgemäß abfließen kann, ist die Bausubstanz in Gefahr. Gleiches gilt, wenn durch ein Loch in der Regenrinne permanent Wasser auf eine Stelle der Fassade tropft. In beiden Fällen wird die Dämmwirkung beeinträchtigt, Feuchtigkeit kann in die Konstruktion gelangen und dort zur Schimmelbildung führen. Deshalb sollten Hauseigentümer jetzt das gesamte Entwässerungssystem rund ums Haus kontrollieren und reinigen.

Ist die Regenrinne gesäubert, lassen sich eventuell vorhandene kleine Löcher provisorisch mit Alu-Bitumenklebeband aus dem Baumarkt abdichten. Auch die Fallrohre sollten überprüft und bei Bedarf mit Hilfe eines Gartenschlauchs freigespült werden. Zum Abschluss sollten die Außenwände in Augenschein genommen werden: sind Risse oder Putzschäden vorhanden, durch die der Regen in die Bausubstanz dringen kann? Dann müssen die Schadstellen möglichst schnell professionell repariert werden.

Zudem sollte bei dieser Gelegenheit gleich die Regentonne frostsicher gemacht werden. Je nach Material bedeutet das, die Tonne entweder vollständig zu entleeren (Kunststoff, Metall) oder den Wasserstand um ungefähr ein Viertel zu senken (Holz).

Bei allen Fragen rund um die Themen Sanierung, Wärmedämmung und Schimmelbekämpfung helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen. Termine können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden. In Ilmenau findet die Beratung in der Weimarer Straße 76 und in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof statt.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

 

 

Zahlen Sie zu viel fürs heizen?

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Zum Jahresende landen wieder zahlreiche Heizkostenabrechnungen in den Briefkästen der Mieter. Die Verbraucherzentrale Thüringen hilft Ratsuchenden, die Abrechnung zu verstehen und Heizkosten einzusparen.

Heizkostenabrechnungen müssen spätestens ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraumes beim Verbraucher eingegangen sein. Da meist das Kalenderjahr der Abrechnungszeitraum ist, werden derzeit noch viele Abrechnungen für 2018 verschickt. Doch bevor man unklare Rechnungen begleicht, sollte man die Abrechnungspositionen von der Verbraucherzentrale Thüringen prüfen lassen. Der Energieberater der Verbraucherzentrale überprüft zunächst die sachliche Richtigkeit der Abrechnung. Dies beinhaltet die Suche nach Abrechnungsfehlern und die Überprüfung der Plausibilität der einzelnen Kosten. Im Anschluss daran macht sich der Experte gemeinsam mit den Ratsuchenden auf die Suche nach Sparpotenzialen und Wegen, die Kosten mit einfachen Mitteln zu senken. Auch bei Fragen zur passenden Heiztechnik, zu sinnvollen bautechnischen Maßnahmen oder einer zukunftsfähigen Energieversorgung hilft die Verbraucherzentrale gerne weiter.

Eine vorherige telefonische Anmeldung für ein Beratungsgespräch ist unbedingt erforderlich und kann unter den Telefonnummern 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder 0361 – 555140 vorgenommen werden. In Ilmenau findet die Beratung in der Weimarer Straße 76 und in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof statt. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

 

Tipps zum Kauf von Fernsehgeräten

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Am Donnerstag begehen die Vereinten Nationen den Weltfernsehtag. Aus diesem Anlass rät die Verbraucherzentrale Thüringen, beim Kauf eines neuen TV-Gerätes nicht nur auf Größe, Auflösung und Preis zu achten, sondern auch den Stromverbrauch im Blick zu haben. „Der Stromverbrauch eines Fernsehgeräts hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab: der Bildschirmdiagonale, der Bauweise und den individuellen Einstellungen. Als Faustregel gilt: je größer der Bildschirm und je umfangreicher die Ausstattung ist, desto höher ist auch der Stromverbrauch“, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

LCD, OLED, UHD?
Das Fachchinesisch der Gerätehersteller ist auch für den Energieverbrauch relevant. Die neuen OLED-Bildschirme (OLEDs = organische Leuchtdioden) funktionieren ohne Hintergrundbeleuchtung und verbrauchen weniger Energie als die herkömmlichen Flüssigkristallbildschirme (LCD). Ein anderer Trend am TV-Markt treibt die Stromkosten jedoch wieder in die Höhe: Bildschirme mit besonders hoher Ultra HD-Auflösung (auch UHD oder 4k genannt) haben einen deutlich höheren Verbrauch als HD-Fernseher mit gleicher Bildschirmdiagonale.

Auf das Energielabel achten
Auch Fernseher müssen das EU-Energielabel tragen. Die bekannte Farbskala von A++ bis E (ab 2020 von A+++ bis D) bewertet den Stromverbrauch, basiert jedoch auf Herstellerangaben. Unabhängige Verbrauchswerte, die unter realitätsnahen Bedingungen ermittelt wurden, bieten die Testberichte von Stiftung Warentest oder Ökotest. Ebenfalls wichtig: der Fernseher sollte einen echten Ausschalter besitzen, um das Gerät komplett vom Stromnetz trennen zu können. Geräte mit Netzschalter sind durch ein Schaltersymbol auf dem EU-Energielabel einfach ausfindig zu machen.

Sparsame Nutzung
Auch im täglichen Gebrauch können Fernsehnutzer Strom sparen. Je heller das Bild eingestellt wird, desto mehr Energie benötigt der Fernseher. Die Schnellstartfunktion mancher Geräte führt ebenfalls zu einem höheren Verbrauch und sollte deshalb deaktiviert werden. Hat der Fernseher keinen Netzschalter, hilft eine schaltbare Steckdosenleiste, Standby-Verluste zu vermeiden. Bei allen Fragen zum Thema Stromsparen im Haushalt hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Termine für einen Gebäude-Check vor Ort oder für ein Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Thüringen können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden.

In Ilmenau findet die Beratung in der Weimarer Straße 76 und in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof statt.

Hintergrund Weltfernsehtag
Der Weltfernsehtag wird jedes Jahr am 21. November begangen und soll an das erste Weltfernsehforum der Vereinten Nationen im Jahr 1996 erinnern. Zudem soll der Tag auf die Bedeutung des Fernsehens für den internationalen Kulturaustausch hinweisen.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de