Arnstädter Werke

Die Datierung der frühen Bach-Werke ist immer noch unsicher. Bachs musikalischer Ursprung lag in der Tastenmusik. Aus seinen frühen Schaffensjahren sind nur Tastenkompositionen überliefert, was mit seinen guten Kenntnissen im Orgelbau und -spiel durchaus erklärbar ist.
Eindeutig in die Arnstädter Zeit lassen sich nur Präludium und Fuge g-moll, BWV 535 a und Fantasie c-moll, BWV 1121 einordnen.

Eine Vielzahl von Werken ordnen die Musikwissenschaftler mit hoher Wahrscheinlichkeit der Arnstädter Zeit zu. Von den Choralbearbeitungen Bachs entstammen zahlreiche seiner gottesdienstlichen Organistenpraxis in Arnstadt, z.B. „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, BWV 739.

In der Ausstellung können die Besucher an Hörstationen Bachsche Werke erleben und kurze Filme über das Leben Johann Sebastian Bachs sehen. Ein Orgelcomputer gewährt Einblicke in das Innenleben und die Funktionsweisen der Königin der Instrumente.