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Stadt- & Kreisbibliothek Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen Prinzenhofes im Jahr 1994 logiert und empfängt die Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt ihre Gäste in den historischen Räumlichkeiten des dreiflüg Mehr
Hauptbibliothek Bücher öffnen Welten – die Bibliothek bietet mit einem differenzierten und qualitätsvollem, nach verschiedene Interessen und alle Altersgruppen ausgerichtetes Medienangebot. Mehr
Kinderbibliothek Stöbern, spielen, lesen, Freunde treffen, Hausaufgaben erledigen. Die gemütliche Kinderbibliothek im Erdgeschoss steht Allen offen, ein breites Angebot fördert die Leselust und jede Leseratte wird Mehr
Digitale Bibliothek Rund um die Uhr! Digitale Medien der Bibliothek von Zuhause aus runterladen. Thüringer Bibliotheksnetz ThueBIBNet ist ein Verbund von 11 Bibliotheken in Thüringen mit einem neuen, digitalen Angebo Mehr
Phonothek Mit Musik und Hörbüchern bietet die Phonothek das Richtige für jedes Ohr. Ein breites Angebot an Filmen und Spielen sichert einen gemeinsamen Spieleabend oder Kino für zu Hause. Mehr

Weitere Angebote

Marktstammdatenregister: Wer privat Strom auf dem Dach erzeugt, ist meldepflichtig

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Verbraucherinnen und Verbraucher, die eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben, sollten es kennen: das Marktstammdatenregister. Sowohl neue als auch bestehende Anlagen müssen dort registriert werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Thüringen hin. „Wer privat Strom erzeugt und ins Netz einspeist, muss die Anlage seit Anfang 2019 in das Marktstammdatenregister eintragen. Das gilt auch, wenn die Anlage bereits seit vielen Jahren betrieben wird und schon an anderer Stelle registriert ist“, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Registriert werden müssen unter anderem Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke. Neue Anlagen sind mit einer Frist von einem Monat nach Inbetriebnahme zu melden, Bestandsanlagen müssen bis Ende Januar 2021 in das Register eingetragen werden.

Meldepflicht auch für Batteriespeicher
Verfügt die Anlage über einen Batteriespeicher, muss auch dieser gesondert in das Register eingetragen werden. Bei bestehenden Batteriespeichern ist die Frist zum 31. Dezember 2019 gesetzt. Für neue Speicher, die seit Februar 2019 in Betrieb genommen wurden, gilt die Einmonatsfrist. „Wir empfehlen, Registrierung und Datenmeldung sofort durchzuführen. So sichern Sie sich gegen Bußgelder oder den Verlust Ihrer Einspeisevergütung ab“, sagt Ballod. Die kostenlose Registrierung im Webportal der Bundesnetzagentur muss nicht persönlich durchgeführt werden, sondern kann auch von einer anderen bevollmächtigten Person übernommen werden, zum Beispiel dem Installateur oder einem Dienstleister. Zu allen Fragen rund um das Thema Solarenergie berät die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Termine können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden. In Ilmenau findet die Beratung in der Weimarer Straße 76 und in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof statt. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der ThEGA ist das Angebot kostenfrei.

Hintergrund Marktstammdatenregister

Das Marktstammdatenregister ist ein behördliches Register aller Anlagen und Einheiten im deutschen Energiesystem. Es fasst mehrere, zuvor separat geführte Aufstellungen in einem gemeinsamen Register zusammen. Das Marktstammdatenregister wird von der Bundesnetzagentur geführt und ist seit dem 31. Januar 2019 unter www.marktstammdatenregister.de zu finden.

 

Neue Webinar-Reihe der Verbraucherzentrale

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Die Energieberatung der Verbraucherzentrale veranstaltet drei Webinare, um Verbraucher über wichtige Energiethemen online und interaktiv zu informieren. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de/webinare möglich. Die Webinare der Verbraucherzentrale informieren zu vielfältigen Aspekten rund um das Thema Energiesparen. Über das Internet können die Teilnehmer live Vorträge verfolgen und dabei den Energieexperten Fragen zu den jeweiligen Themen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos und bequem von zu Hause aus möglich.

•    05. September 2019, 19:00 bis 20:00 Uhr: Solarwärmeanlagen: Von „gut gemeint“ zu „gut gemacht“
Die Teilnehmer erfahren, wie eine Solarthermie-Anlage funktioniert und welche Aspekte beim Betrieb der Anlage zu beachten sind. Es wird erläutert, wann sich Solarwärme finanziell lohnt und wann sie positiv für die Umwelt ist. Das Webinar richtet sich an Hauseigentümer ohne besondere Vorkenntnisse.

•    07. Oktober 2019, 18:00 bis 18:45 Uhr: „Ist Ihre Heizung fit für den Winter?“
Im Webinar wird erläutert, mit welchen einfachen und preisgünstigen Mitteln der Verbraucher seine Heizung optimieren kann. Das Webinar eignet sich sowohl für Mieter als auch für Eigentümer bzw. Hausbesitzer.

•    12. November 2019, 17:30 bis 18:15 Uhr: „Energie sparen zu Hause – kleine Tipps mit großer Wirkung“
Verbraucher erfahren in diesem Webinar, welche Maßnahmen sie ergreifen können, um ohne großen Aufwand ihre Energiekosten senken zu können.  Das Webinar eignet sich sowohl für Mieter als auch für Eigentümer bzw. Hausbesitzer.

Neben den Webinaren bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen auch eine individuelle Beratung an. Sie findet in einer Beratungsstelle, beim Verbraucher zu Hause, telefonisch oder online statt. Termine können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter Tel. 0361 555140 vereinbart werden. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

 

Im Urlaub einfach mal abschalten

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Mit ein paar Handgriffen kann man sein Zuhause vor dem Sommerurlaub in den Energiesparmodus versetzen. Die Verbraucherzentrale Thüringen zeigt, wie man dadurch Energie sowie Geld spart und gleichzeitig etwas für die Umwelt tut. Als einfachsten Schritt sollte der Verbraucher vor der Abreise alle nicht benötigten elektrischen Geräte ausschalten oder deren Stecker ziehen. Selbst im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte ohne sichtbares Zeichen Strom – ältere Exemplare sogar ziemlich viel. Durch die Verwendung von Steckdosenleisten mit Schaltern ist das Ausschalten von mehreren elektrischen Geräten am bequemsten zu erledigen. „Denken Sie zum Beispiel daran, den Computer herunterzufahren, Ladegeräte aus den Steckdosen zu ziehen und den Router auszuschalten. Jedoch kann dadurch bei manchen Modellen die Telefonanlage mit ausgeschaltet werden“, erläutert Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.
Klimageräte sollten ausgeschaltet werden, damit sie nicht unnötig im Kühlbetrieb laufen. Bei sehr langer Abwesenheit kann es sich lohnen, den Kühlschrank zu enteisen und während der Abwesenheit auszuschalten. Nach der Rückkehr läuft der Kühlschrank dann ohne die Eisschicht effizienter.

Die Heizungsanlage sollte spätestens jetzt auf Sommerbetrieb gestellt werden. So wird Strom gespart, da dann die Heizungspumpe abgestellt wird. In Ein- und Zweifamilienhäusern kann zudem die Warmwasserzirkulation ausgeschaltet werden. Nach dem Urlaub sollte aus hygienischen Gründen das Wasser einmalig auf 70 Grad Celsius aufgeheizt werden. Um sein zu Hause urlaubsfit zu machen, können Verbraucher Unterstützung von einem Energieberater der Verbraucherzentrale erhalten. In einem Energie-Check gibt der Berater individuelle Tipps vor Ort und berät auch zu anderen Maßnahmen des Energieeinsparens. Termine für einen Energie-Check können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden.

 

Photovoltaik-Anlagen lohnen sich für Eigentümer

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Private Haus- und Wohnungseigentümer, die eine Photovoltaik-Anlage installieren lassen, sparen CO2 und können sogar einen finanziellen Gewinn damit erzielen. Jede erzeugte Kilowattstunde (kWh) Strom setzt im Durchschnitt 474 Gramm CO2 frei. Anders ist es bei der Photovoltaik. Umweltfreundlicher Solarstrom ist fast CO2-frei. Für selbst erzeugten Photovoltaik-Strom, der im eigenen Haushalt verbraucht wird, spart der Verbraucher die Bezugskosten ein. Sie betragen aktuell etwa 30 Cent pro kWh. Der überschüssige Strom wird ins Stromnetz eingespeist und der Anlagenbetreiber bekommt dafür „nur“ etwa 10 Cent pro kWh. Maßgeblich für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage ist deshalb ein möglichst hoher Eigenverbrauchsanteil.

Photovoltaik-Anlagen werden mit Batteriespeichern derzeit nicht wirtschaftlicher
Mit einem Batteriespeicher kann der Eigenverbrauchsanteil des Solarstroms erheblich erhöht werden. Dennoch wird die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlagen oft schlechter, wenn ein Batteriespeicher eigesetzt wird. Gründe hierfür sind die Anschaffungskosten für Batteriespeicher sowie die begrenzte Lebensdauer der Batterien. Der Verbraucher, der sich dennoch einen Batteriespeicher anschaffen will, sollte darauf achten, dass dieser richtig dimensioniert wird. Maßstäbe für die Größe eines Batteriespeichers sind die Höhe des Strombedarfs sowie die Größe der Photovoltaik-Anlage. Bei zu großer Speicherdimensionierung entstehen unnötig hohe Kosten, denen ein bestenfalls geringer Nutzen gegenübersteht.

Förderdeckel für Photovoltaik-Anlagen wird voraussichtlich 2020 erreicht
Verbraucher, die noch nach den aktuell geltenden Regeln eine Einspeisevergütung für Solarstrom erhalten wollen, sollten mit der Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage nicht zu lange warten. Nach Erreichen der Obergrenze sieht das Erneuerbaren-Energien-Gesetz keine Einspeisevergütung für Solarstrom mehr vor. Es soll zwar eine Anschlussreglung geben. Wie diese aussehen wird ist aber noch offen. Bei Verbrauchern ergeben sich daraus viele Fragen, die bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale beantwortet werden. Die Beratung findet persönlich, telefonisch oder online statt. Bei dem speziellen Beratungsangebot „Eignungs-Check Solar“ besucht ein Energieberater den Verbraucher zu Hause und prüft, ob das Gebäude für eine Photovoltaik-Anlage und/oder Solarthermie-Anlage geeignet ist. Termine können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) ist die Beratung in Thüringen kostenfrei.

Zusatzinformationen:
Bsp.: Kosten und Erträge einer 4 Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage

Kosten
Investitionskosten: Ca. 4800 Euro
Laufende Kosten (Wartung, Stromzähler u. Versicherung): typischerweise 150 Euro pro Jahr
Erträge
(für eine Jahresstromproduktion von 3600 kWh mit 70 Prozent Einspeisung und 30 Prozent Eigenverbrauch)
Verbrauchseinsparung pro Jahr: 324 Euro
Einspeisevergütung pro Jahr: 250 Euro

Für Rückfragen und nähere Informationen kontaktieren Sie bitte: Ramona Ballod, Referatsleiterin Energie, Bauen, Nachhaltigkeit
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

 

Vorbeugen ist besser als bekämpfen

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Der diesjährige Tag der Umwelt am 5. Juni steht unter dem Motto „Insekten schützen – Vielfalt bewahren!" Was Insektenschutz mit dem Thema Wärmedämmung zu tun hat, erklärt die Verbraucherzentrale Thüringen.

Vorbeugen ist besser als bekämpfen!
Wespennester an der Fassade oder am Dach: für viele Hausbesitzer ist das eine höchst unangenehme Begegnung mit Insekten. Vor allem dann, wenn durch Fraßschäden Löcher in der Wärmedämmung des Hauses entstehen. „Für das Entfernen von Nestern oder den Einsatz von Insektiziden benötigt man eine behördliche Genehmigung. Manche Wespenarten gelten sogar als geschützte Arten im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes”, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. In Acht nehmen sollten sich Verbraucher vor unseriösen Schädlingsbekämpfern, die horrende Preise für das Entfernen von Wespennestern fordern. Kunden haben das Recht, Rechnungen eingehend zu prüfen und sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, noch an der Haustür zu zahlen. Braucht es keinen besonderen Aufwand, sind Preise zwischen 80 und 150 Euro üblich. Generell rät Ballod: „Vorbeugen ist in jedem Fall besser als die Wespen zu bekämpfen, wenn sie sich erst einmal eingenistet haben.”

In den meisten Fällen beginnen Wespen mit dem Nestbau dort, wo bereits vorhandene Schäden einen Zugang zur Dämmschicht ermöglichen. Risse in der Fassade oder schadhafte bzw. fehlende Abschlusskanten wirken daher wie eine Einladung an bauwillige Insekten. „Die beste Vorbeugung ist eine fachgemäße Ausführung der Dämmmaßnahmen sowie eine regelmäßige Kontrolle der Gebäudehülle”, so Ballod. Da Wespen für den Nestbau auch Holz benötigen, sollten Holzverkleidungen, Holzverschalungen oder der Dachstuhl gut gepflegt und mit - möglichst umweltverträglichen - Farben und Lacken behandelt werden, um sie für Insekten unattraktiv zu machen.

Weitere Fragen zum Thema Wärmedämmung beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Termine können telefonisch unter 0800/ 809 80 24 00 (kostenfrei) vereinbart werden. Im Ilm-Kreis findet die Beratung an 2 Standorten statt:
Ilmenau: Weimarer Straße 76
Arnstadt: Stadt- und Kreisbibliothek im Prinzenhof, An der Liebfrauenkirche 2.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Verbraucherzentrale.