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Stadt- & Kreisbibliothek Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen Prinzenhofes im Jahr 1994 logiert und empfängt die Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt ihre Gäste in den historischen Räumlichkeiten des dreiflüg Mehr
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Digitale Bibliothek Rund um die Uhr! Digitale Medien der Bibliothek von Zuhause aus runterladen. Thüringer Bibliotheksnetz ThueBIBNet ist ein Verbund von 11 Bibliotheken in Thüringen mit einem neuen, digitalen Angebo Mehr
Phonothek Mit Musik und Hörbüchern bietet die Phonothek das Richtige für jedes Ohr. Ein breites Angebot an Filmen und Spielen sichert einen gemeinsamen Spieleabend oder Kino für zu Hause. Mehr

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Photovoltaik-Anlagen lohnen sich für Eigentümer

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Private Haus- und Wohnungseigentümer, die eine Photovoltaik-Anlage installieren lassen, sparen CO2 und können sogar einen finanziellen Gewinn damit erzielen. Jede erzeugte Kilowattstunde (kWh) Strom setzt im Durchschnitt 474 Gramm CO2 frei. Anders ist es bei der Photovoltaik. Umweltfreundlicher Solarstrom ist fast CO2-frei. Für selbst erzeugten Photovoltaik-Strom, der im eigenen Haushalt verbraucht wird, spart der Verbraucher die Bezugskosten ein. Sie betragen aktuell etwa 30 Cent pro kWh. Der überschüssige Strom wird ins Stromnetz eingespeist und der Anlagenbetreiber bekommt dafür „nur“ etwa 10 Cent pro kWh. Maßgeblich für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage ist deshalb ein möglichst hoher Eigenverbrauchsanteil.

Photovoltaik-Anlagen werden mit Batteriespeichern derzeit nicht wirtschaftlicher
Mit einem Batteriespeicher kann der Eigenverbrauchsanteil des Solarstroms erheblich erhöht werden. Dennoch wird die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlagen oft schlechter, wenn ein Batteriespeicher eigesetzt wird. Gründe hierfür sind die Anschaffungskosten für Batteriespeicher sowie die begrenzte Lebensdauer der Batterien. Der Verbraucher, der sich dennoch einen Batteriespeicher anschaffen will, sollte darauf achten, dass dieser richtig dimensioniert wird. Maßstäbe für die Größe eines Batteriespeichers sind die Höhe des Strombedarfs sowie die Größe der Photovoltaik-Anlage. Bei zu großer Speicherdimensionierung entstehen unnötig hohe Kosten, denen ein bestenfalls geringer Nutzen gegenübersteht.

Förderdeckel für Photovoltaik-Anlagen wird voraussichtlich 2020 erreicht
Verbraucher, die noch nach den aktuell geltenden Regeln eine Einspeisevergütung für Solarstrom erhalten wollen, sollten mit der Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage nicht zu lange warten. Nach Erreichen der Obergrenze sieht das Erneuerbaren-Energien-Gesetz keine Einspeisevergütung für Solarstrom mehr vor. Es soll zwar eine Anschlussreglung geben. Wie diese aussehen wird ist aber noch offen. Bei Verbrauchern ergeben sich daraus viele Fragen, die bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale beantwortet werden. Die Beratung findet persönlich, telefonisch oder online statt. Bei dem speziellen Beratungsangebot „Eignungs-Check Solar“ besucht ein Energieberater den Verbraucher zu Hause und prüft, ob das Gebäude für eine Photovoltaik-Anlage und/oder Solarthermie-Anlage geeignet ist. Termine können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) ist die Beratung in Thüringen kostenfrei.

Zusatzinformationen:
Bsp.: Kosten und Erträge einer 4 Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage

Kosten
Investitionskosten: Ca. 4800 Euro
Laufende Kosten (Wartung, Stromzähler u. Versicherung): typischerweise 150 Euro pro Jahr
Erträge
(für eine Jahresstromproduktion von 3600 kWh mit 70 Prozent Einspeisung und 30 Prozent Eigenverbrauch)
Verbrauchseinsparung pro Jahr: 324 Euro
Einspeisevergütung pro Jahr: 250 Euro

Für Rückfragen und nähere Informationen kontaktieren Sie bitte: Ramona Ballod, Referatsleiterin Energie, Bauen, Nachhaltigkeit
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

 

Im Urlaub einfach mal abschalten

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Mit ein paar Handgriffen kann man sein Zuhause vor dem Sommerurlaub in den Energiesparmodus versetzen. Die Verbraucherzentrale Thüringen zeigt, wie man dadurch Energie sowie Geld spart und gleichzeitig etwas für die Umwelt tut. Als einfachsten Schritt sollte der Verbraucher vor der Abreise alle nicht benötigten elektrischen Geräte ausschalten oder deren Stecker ziehen. Selbst im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte ohne sichtbares Zeichen Strom – ältere Exemplare sogar ziemlich viel. Durch die Verwendung von Steckdosenleisten mit Schaltern ist das Ausschalten von mehreren elektrischen Geräten am bequemsten zu erledigen. „Denken Sie zum Beispiel daran, den Computer herunterzufahren, Ladegeräte aus den Steckdosen zu ziehen und den Router auszuschalten. Jedoch kann dadurch bei manchen Modellen die Telefonanlage mit ausgeschaltet werden“, erläutert Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.
Klimageräte sollten ausgeschaltet werden, damit sie nicht unnötig im Kühlbetrieb laufen. Bei sehr langer Abwesenheit kann es sich lohnen, den Kühlschrank zu enteisen und während der Abwesenheit auszuschalten. Nach der Rückkehr läuft der Kühlschrank dann ohne die Eisschicht effizienter.

Die Heizungsanlage sollte spätestens jetzt auf Sommerbetrieb gestellt werden. So wird Strom gespart, da dann die Heizungspumpe abgestellt wird. In Ein- und Zweifamilienhäusern kann zudem die Warmwasserzirkulation ausgeschaltet werden. Nach dem Urlaub sollte aus hygienischen Gründen das Wasser einmalig auf 70 Grad Celsius aufgeheizt werden. Um sein zu Hause urlaubsfit zu machen, können Verbraucher Unterstützung von einem Energieberater der Verbraucherzentrale erhalten. In einem Energie-Check gibt der Berater individuelle Tipps vor Ort und berät auch zu anderen Maßnahmen des Energieeinsparens. Termine für einen Energie-Check können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden.

 

6 Tipps zum Hitzeschutz in Wohnräumen

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hitzeschutzDie Energieberatung der Verbraucherzentrale hat 6 Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume zusammengestellt, die für ein angenehmeres Wohnklima im Sommer sorgen sollen. „Wie ich meine Wohnung oder mein Haus besser vor der sommerlichen Hitze schütze, ist ein Thema, das die Verbraucher jedes Jahr beschäftigt“, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

 

6 Tipps gegen die Hitze in Wohnräume

  1. Richtiges Lüften: Möglichst früh morgens lüften, wenn die Außentemperaturen noch niedriger sind.
  2. Rollläden, Außenjalousien und Co: Von außen angebracht schützen sie wirksamer vor hohen Außentemperaturen als von innen. Zur Not hilft wirksam ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird.
  3. Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen: Sie bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz, verdunkeln allerdings dauerhaft die Räume.
  4. Klimageräte: Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom und verursachen damit erhöhte Kosten. Wer ein Klimagerät benutzen will, sollte ein Gerät mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen. Die Effizienzklasse ist Teil des Energielabels und steht gut lesbar auf jedem Gerät. Fest eingebaute Splitgeräte sind erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Monoblockgeräte sind in der Regel drei Klassen schlechter.
  5. Ventilatoren: Vor der Anschaffung eines Klimageräts kann zunächst ein Ventilator ausprobiert werden. Er verbraucht erheblich weniger Strom und ist damit umweltfreundlicher.
  6. Dämmung: Ein Großteil der Hitze dringt im Sommer über schlecht gedämmte Dächer in Wohnräume. Somit ist eine gute Dämmung auf Dauer die beste Lösung, um angenehme Temperaturen in Wohnräumen zu behalten. Unsere Energieberater beraten sie unabhängig zu geeigneten Maßnahmen.

Bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale erhalten Sie viele weitere Tipps und Informationen zum Thema Hitzeschutz, Dämmung, Sanierung und dem Hausbau. Die Beratung findet persönlich, telefonisch oder online statt und ist dabei immer unabhängig. Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400. Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76 und
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Vorbeugen ist besser als bekämpfen

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Der diesjährige Tag der Umwelt am 5. Juni steht unter dem Motto „Insekten schützen – Vielfalt bewahren!" Was Insektenschutz mit dem Thema Wärmedämmung zu tun hat, erklärt die Verbraucherzentrale Thüringen.

Vorbeugen ist besser als bekämpfen!
Wespennester an der Fassade oder am Dach: für viele Hausbesitzer ist das eine höchst unangenehme Begegnung mit Insekten. Vor allem dann, wenn durch Fraßschäden Löcher in der Wärmedämmung des Hauses entstehen. „Für das Entfernen von Nestern oder den Einsatz von Insektiziden benötigt man eine behördliche Genehmigung. Manche Wespenarten gelten sogar als geschützte Arten im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes”, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. In Acht nehmen sollten sich Verbraucher vor unseriösen Schädlingsbekämpfern, die horrende Preise für das Entfernen von Wespennestern fordern. Kunden haben das Recht, Rechnungen eingehend zu prüfen und sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, noch an der Haustür zu zahlen. Braucht es keinen besonderen Aufwand, sind Preise zwischen 80 und 150 Euro üblich. Generell rät Ballod: „Vorbeugen ist in jedem Fall besser als die Wespen zu bekämpfen, wenn sie sich erst einmal eingenistet haben.”

In den meisten Fällen beginnen Wespen mit dem Nestbau dort, wo bereits vorhandene Schäden einen Zugang zur Dämmschicht ermöglichen. Risse in der Fassade oder schadhafte bzw. fehlende Abschlusskanten wirken daher wie eine Einladung an bauwillige Insekten. „Die beste Vorbeugung ist eine fachgemäße Ausführung der Dämmmaßnahmen sowie eine regelmäßige Kontrolle der Gebäudehülle”, so Ballod. Da Wespen für den Nestbau auch Holz benötigen, sollten Holzverkleidungen, Holzverschalungen oder der Dachstuhl gut gepflegt und mit - möglichst umweltverträglichen - Farben und Lacken behandelt werden, um sie für Insekten unattraktiv zu machen.

Weitere Fragen zum Thema Wärmedämmung beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Termine können telefonisch unter 0800/ 809 80 24 00 (kostenfrei) vereinbart werden. Im Ilm-Kreis findet die Beratung an 2 Standorten statt:
Ilmenau: Weimarer Straße 76
Arnstadt: Stadt- und Kreisbibliothek im Prinzenhof, An der Liebfrauenkirche 2.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Verbraucherzentrale.

 

Elektromobilität - Umweltfreundlich fahren mit Strom vom eigenen Dach

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Mit dem Elektroauto mobil sein und dabei Umwelt und Gesundheit weniger schaden – eine schöne Vorstellung. Wie sich Elektroautos wirklich umweltfreundlich mit Solarstrom betanken lassen und worauf man hierbei achten sollte, erklärt die Verbraucherzentrale Thüringen. „Am umweltfreundlichsten lässt sich ein Elektroauto mit Strom aus der eigenen Solaranlage aufladen. In der Praxis lauern hier jedoch einige Fallstricke“, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. So verfügen Ladesäulen und Wandladestationen für den Heimgebrauch meist über eine Leistung zwischen 11 und 22 kW. Dabei gilt: je höher die Kilowatt-Zahl der Ladestation ist, desto schneller kann diese theoretisch das Elektroauto aufladen. Allerdings leisten Photovoltaikanlagen auf Eigenheimen in der Regel nicht mehr als 10 kWp, und dies auch nur unter optimalen Bedingungen. Hinzu kommt, dass vor allem Pendlerfahrzeuge überwiegend in den Abend- und Nachtstunden aufgeladen werden, wenn die Solaranlage keinen Strom produziert. „Entweder muss Strom aus dem Netz zugekauft werden, oder die Photovoltaikanlage muss durch einen Batteriespeicher ergänzt werden“, erklärt Ballod. Der Speicher nimmt tagsüber den selbsterzeugten Sonnenstrom auf, damit das Elektromobil abends damit aufgeladen werden kann. Je mehr Strom zeitversetzt genutzt werden soll, desto größer muss der Speicher dimensioniert sein. Ist die Photovoltaikanlage noch nicht installiert, sollte der zusätzliche Strombedarf des Elektroautos bei der Planung natürlich berücksichtigt werden.
Die Energieberater der Verbraucherzentrale helfen bei der richtigen Dimensionierung der Photovoltaikanlage und des Batteriespeichers sowie beim Vergleich verschiedener Angebote. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76 und
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.