Kulturbetrieb Arnstadt

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Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen
Bachausstellung

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Dauerausstellung „Hörbarer Glaube. Johann Sebastian
Schlossmuseum

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Mit dem Schlossmuseum zu Arnstadt verbindet sich vor
Theater

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Im Jahre 1842 auf Order Günther Friedrich Karl II. von
Tierpark

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Unternehmen Der Kulturbetrieb der Stadt Arnstadt ist ein kommunaler Eigenbetrieb, der als selbstständig agierende Einrichtung der Stadt Arnstadt tätig ist. Im Kulturbetrieb sind die Stadt- und Kreisbibliothek, Mehr
Bibliothek Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen Prinzenhofes im Jahr 1994 logiert und empfängt die Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt ihre Gäste in den historischen Räumlichkeiten des dreiflüg Mehr
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Schlossmuseum Mit dem Schlossmuseum zu Arnstadt verbindet sich vor allem der Name einer einzigartigen Puppensammlung: "Mon plaisir". Jedes Jahr finden Tausende von Besuchern den Weg in die Ausstellungsräume dieses Mehr
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Tierpark Im Süden der Stadt befindet sich der 1956 eröffnete Tierpark "Fasanerie", in dem auf einer Fläche von ca. 2,5 Hektar ca. 48 verschiedene Tierarten leben. Einheimische Arten wie Damwild, Mufflons un Mehr

Dauerausstellung

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Dauerausstellung „Hörbarer Glaube. Johann Sebastian Bach in Arnstadt“ im Schlossmuseum Arnstadt

Wie die Arnstädter Erfahrungen das Wirken Johann Sebastian Bachs in seinen weiteren Lebensstationen prägten, hat bis in die Gegenwart Generationen von Menschen tief beeindruckt. Er gilt für viele als gleichbedeutend mit Orgelmusik von einzigartiger Virtuosität und geistiger Tiefe. Arnstadt in den Jahren 1703 bis 1707 ist die maßgebliche erste Station für die künstlerische Entwicklung des Organisten und Komponisten: Hier hatte er seine erste Organistenstelle und verwirrte mit seiner kunstvollen Liedbegleitung die Kirchgemeinde. Von hier aus brach er zu einer Studienreise zu Dieterich Buxtehude nach Lübeck auf und überschritt den dafür genehmigten Urlaub um ein mehrfaches. In Arnstadt erlebte er seine erste Liebe.

Arnstadt ist nicht nur Bach-Stadt, weil Johann Sebastian Bach von 1703 bis 1707 hier wirkte, sondern vielmehr auch, weil die Stadt Heimat und Wirkungsstätte seiner Vorfahren war.

Schwerpunkte der Ausstellung sind Bachs Orgelprobe, sein Dienst an der Neuen Kirche, das religiöse Leben um 1700. Herausragendes Exponat ist der originale Orgelspieltisch der Wenderorgel von 1703. Weiterhin vermittelt die Ausstellung Theorie, Biographik und klingende Bezüge zu dem Werk Johann Sebastian Bachs hinsichtlich von Liederkommentaren in hymnologischen Schriften der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Ein Raum ist der Komposition „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 659 gewidmet. Mit visuell unterstützten Hörbeispielen wird eine Möglichkeit geschaffen, Bachs, durch seine Komposition ausgedrücktes Verständnis des Lutherchorals, bis ins Detail hinein zu verfolgen.