Historische Details

Werfen Sie einen Blick auf einmalige Besonderheiten wie z.B. die abgerundeten Elfenbeintasten oder die Tabulaturniederschrift der Fantasia c-Moll. Diese Handschrift konnte erst 1983 durch eingehende Schriftvergleiche mit Arnstädter Besoldungsquittungen als Autograph Johann Sebastian Bachs erkannt werden.

Die Tabulaturschrift war im 17. und frühen 18. Jahrhundert eine gebräuchliche Art, unkomplizierte Musikstücke aufzuschreiben. Es handelt sich um eine Kombination aus Buchstabe (Tonhöhe) und Strichsymbol (Tondauer). Es gibt keine Normierung der Tabulaturschrift, somit kann sie variieren wie jede Handschrift. Für Drucke war  die Tabulaturschrift besonders geeignet. Gesangswerke konnten nicht mit Tabulaturschrift aufgeschrieben werden. Heute verwendet man Tabulaturschrift vor allem als Griffschrift für das Gitarrespiel.